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Fachtag „Hausnahe Spielplätze“ 24.10.2019

Der Fachtag beginnt ab 10:00 Uhr im Forum K, dem Tagungszentrum im Untergeschoss des Rotes Kreuz Krankenhauses

(St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen, Anfahrt: www.forum-k.de/tagungszentrum/#kontakt).

               Anmeldeformular

Bauträger von Mehrfamilienhäusern sind in der Regel verpflichtet, einen hausnahen Spielplatz
anzulegen. Dies wird in derMusterbauordnung des Bundes und den Bauordnungen der
meisten Bundesländer vorgeschrieben.
Doch wie sieht es in der Realität aus?
Werden die Spielplätze wirklich angelegt oder bestehen sie nur auf dem Papier?
Sind die Spielplätze ansprechend gestaltet und laden wirklich zum Kinderspiel ein?
Unter welchen Bedingungen können Bauherren sich von der Verpflichtung befreien
lassen?
Wie ist die Anlage hausnaher Spielplätze in den unterschiedlichen Städten und
Kommunen geregelt?
Die Bremer Sozialsenatorin und das Deutsche Kinderhilfswerk haben hierzu eine Studie in
Auftrag gegeben, in der 18 deutsche Großstädte hinsichtlich ihres Umgangs mit dem Thema
untersucht wurden.
Der Autor der Studie, Dr. Felix Brandhorst, wird bei diesem Fachtag berichten, wie die
untersuchten Städte die Verpflichtung zur Anlage eines hausnahen Spielplatzes regeln.
Claudia Neumann vom Deutschen Kinderhilfswerk aus Berlin wird die Bedeutung von
hausnahen Spielmöglichkeiten in sich immer weiter verdichtenden Städten erläutern.
Kai Melzer und Olaf Stölting aus den Bremer Bau- und Sozialressorts werden die geplanten
Neuerungen in der Bremer Landesbauordnung vorstellen und wie die Interessen von Kindern
undWohnungsbau in Einklang gebracht werden sollen.
Nach der Mittagspause wollen wir je nach Teilnehmer_innenzahl und Diskussionsbedarf in
großer Runde und in Arbeitsgruppen folgende Themenbereiche weiter vertiefen:
1. Gestaltung und Qualität von hausnahen Spielflächen
2. Umgang mit Ausnahmegenehmigungen wie Reihenhausprivileg, Ablöse,
Zusammenlegung einzelner Flächen usw.
3. Erfahrungen aus anderen Kommunen, Kooperation zwischen Behörden und
Wohnungsbauträgern
Wenn Sie selber Erfahrungen zu diesen Themenbereichen haben und diese auf dem Fachtag
darstellen möchten, können Sie uns dies gerne vorab mitteilen (z.B. Projektberichte,
Lösungskonzepte, Gestaltungsbeispiele, usw.). Wir werden u.a. eine Stellwand hierfür
einrichten.
Leiten Sie diese Einladung gerne an Interessierte weiter!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen regen fachlichen Austausch!

10:00 - 10:30 Ankommen
10:30 Begrüßung, Grußwort Senatorin/Senatorische Stelle
10:45 – 11:00 Claudia Neumann (Deutsches Kinderhilfswerk e.V., Berlin): Bedeutung von
hausnahen Spielmöglichkeiten in Großstädten
11:00 – 11:50 Dr. Felix Brandhorst (Autor, Berlin): Vorstellen der Studie „Untersuchung zur
Anlage von Spielplätzen durch nicht-öffentliche Bauherren/-träger in
deutschen Großstädten“
10 min Kaffeepause
12:00 – 13:00 Kai Melzer (Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung
undWohnungsbau; Bremen) und Olaf Stölting (Senatorin Soziales, Jugend,
Integration, Sport; Bremen): Die Novellierung des
Kinderspielflächenortsgesetzes in Bremen und Qualitätskriterien für hausnahe
Spielplätze
45 minMittagspause
13:45 – 15:00 Diskussion zu den Vorträgen
30 min Kaffeepause
15:30 Arbeitsrunden und Diskussion zu folgenden Themenschwerpunkten:
1. Gestaltung und Qualität von hausnahen Spielflächen
2. Umgang mit Ausnahmegenehmigungen wie Reihenhausprivileg,
Ablöse, Zusammenlegung einzelner Flächen usw.
3. Erfahrungen aus anderen Kommunen, Kooperation zwischen
Behörden und Wohnungsbauträgern
Ca. 17:00 Ende (Änderungen vorbehalten)


Veranstaltungsort: Forum K, Tagungszentrum im Untergeschoss des Rotes Kreuz Krankenhauses (St.-Pauli-
Deich 24, 28199 Bremen, Anfahrt: http://www.forum-k.de/tagungszentrum/#kontakt )


Die Teilnahmegebühr beträgt 15,00 €, ausgenommen sind Studierende und Praktikant_innen (bitte Eintrag
auf Anmeldeformular). Für Getränke und Snacks vor- und nachmittags sowie Mittagessen wird gesorgt. Alle
Teilnehmenden erhalten ein Handout mit Unterlagen zu den einzelnen Vorträgen.
Bitte füllen Sie das Anmeldeformular aus (http://www.spiellandschaft-
bremen.de/images/Artikel/Anmeldeformular_Fachtag.pdf) und senden es per mail bis zum 10.10.2019 an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Leiten Sie diese Einladung gerne an Interessierte weiter!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen regen fachlichen Austausch!

 

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Termine

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StraßenSpielAktion 2019

StraßenSpielAktion - 22. September 2019 - 

Am 22. 9. 2019 heißt es wieder: Platz da - Kinder auf die Straße!

Die StraßenSpielAktion zum Weltkindertag findet schon zum 22. Mal statt.

Aus Bremer Straßen werden bunte Spielflächen für Kinder (... und Erwachsene).

Mitmachen ist kinderleicht! Nähere Infos unter: Progamm_StraßenSpielAktion_2019

Bremer StraßenSpielAktion zum Weltkindertag ein voller Erfolg!

Große Bauklötze, lustige Kreidebilder, Rollerparcours, Ballspiele mit groß und klein, viel Gelächter und fröhliches Beisammensein an langen Kaffeetafeln… Wo sonst Autos parken herrschte am Sonntag ein buntes Treiben auf Bremer Straßen. Insgesamt 23 Straßen in Findorff, Horn, Hemelingen, der Neustadt, in Peterswerder, Schwachhausen, Walle und in Vegesack nahmen an der gestrigen „StraßenSpielAktion“ zum Weltkindertag teil und setzten damit auch ein Zeichen für Klimaschutz. Mit Schildern wie „Heute keine Autos“ „Platz da – Kinder auf die Straße“ und „Herzlich willkommen – es ist schön bei uns!“ machten die Anwohnerinititiativen auf ihre Spielfeste aufmerksam.

Ganz nebenbei beteiligten sich außerdem mehrere Straßen an der Aktion „Kinderrechte ins Grundgesetz“ mit einer Fotoaktion. „Ich weiß was Kinderrechte sind“, sagt die 8-jährige Anna aus der Bremer Neustadt. „Wir haben das Thema gerade in der Schule, das ist wichtig!“ Richtig, das finden wir von SpielLandschaftStadt e.V. auch. Für uns steht besonders das „Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung“ im Fokus. In vielen Bremer Stadtteilen fehlt es jedoch an Freiräumen. 3m2 Spielfläche pro Einwohner hat sich die Stadt Bremen als Ziel gesetzt. Davon sind wir in Bremen noch weit entfernt. Enge Bebauung und das allseits bekannte Problem der zugeparkten Wohnstraßen prägen statt dessen oft das Stadtbild. Temporäre Spielstraßen sind eine gute und günstige Lösung dem entgegenzuwirken und die Wohnqualität zu verbessern. Wie bei der gestrigen StraßenSpielAktion zu sehen war, profitieren vom Freiraum auf der Straße nicht nur die Kinder. Mindestens genau so viele Erwachsene hielten sich vor der Haustüre auf und genossen es zu Klönen oder selbst mitzuspielen!

Viele Kinder nutzten ausgiebig den Freiraum auf der Straße und beteiligten sich bei der Aktion „Kinderrechte ins Grundgesetz“