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Zu Fuß zur Schule, in den Kindergarten, im Stadtteil unterwegs |
Der Weg ist das Ziel. Der Weg zum Kindergarten kann für Eltern und Kinder die 'ruhige Zeit' am Tag sein mit reichhaltigem Erfahrungsraum für Welt-Entdeckungen und Gespräche. Auf dem Weg zur Schule können Kinder sich noch mal austoben, Kontakte mit Schulkameraden knüpfen, Konflikte lösen, sich eigenständig im Stadtteil zurecht finden. Viele Lehrer werben mittlerweile für das 'zu-Fuß-gehen', weil sie aus Erfahrung wissen: die Kinder sind wacher und fitter und haben mehr Lust sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Zu Fuß unterwegs eignen sich die Kinder allmählich ihre Welt an, sie orientieren sich in ihrem Stadtteil, aber auch in ihrem sozialen Leben.
Voraussetzung sind Wege, die die Kinder gefahrlos bewältigen können, und die spannende Erfahrungen bereit halten. Zahlreiche Projekte in Bremen zeigen die Bandbreite der Möglichkeiten.
In Bremen gibt es die Initiative Schulexpress. Schulen erhalten hier Unterstützung bei der Entwicklung von Haltestellen als Treffpunkte für Kinder: www.schulexpress.de Jährlich gibt es die Aktionswoche 'Zu Fuß zur Schule'. Nähere Informationen dazu unter: www.zu-fuss-zur-schule.de Der Verein Fuß e.V. setzt sich für für mehr Sicherheit, Gesundheit und Spaß beim Gehen ein: www.fuss-ev.de |
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Straßenbemalung Rosenpfad in Huckelriede Anwohner des Rosenpfads und Tagesmütter, die den öffentlichen Spielplatz nutzen haben sich zusammengetan und möchten die Verkehrssicherheit in ihrer Straßen erhöhen. Bunte, von den Kindern angemalte Figuren aus Holz wurden an den Zaun zum Spielplatz angebracht. Eine Straßenbemalung macht darüber hinaus auf spielende Kinder im unübersichtlichen Mündungsbereich der Straße aufmerksam. |
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Schulwege gestalten - Grundschule Parsevalstraße 2009 wurde in der Grundschule Parsevalstraße intensiv an dem Thema „sichere und attraktive Schulwege“ gearbeitet. Ziel ist es, dass alle Kinder zu Fuß und sicher zur Schule kommen. Alle Schüler und Eltern nahmen an einer Befragung teil. Es wurde der Parseval SCHULEXPRESS entwickelt. Schüler der 4. Klassen haben an einer zweitägigen Zukunftswerkstatt teilgenommen und ihre Ideen für einen attraktiven Schulweg gesammelt und in Modellen dargestellt.
Am 1. Oktober 2009 ab 8.00 Uhr gab es in der Grundschule einen Verkehrssicherheitstag mit allen Schülern. Der SCHULEXPRESS mit den 13 Haltestellen im Stadtteil wurde feierlich eingeweiht. Die Klassen konnten an verschiedenen Aktionen rund um das Thema Sicherheit im Verkehr teilnehmen. Außerdem hat ein Künstler mit Kindern der 4. Klassen eine bespielbare `Luftschiff-Skulptur` gebaut, eine Idee aus der Zukunftswerkstatt, in Anlehnung an den Namensgeber der Grundschule. In der Parsevalstraße, ein von den Kindern immer wieder genannter Hauptgefahrenpunkt auf ihrem Schulweg, wurden bunte Figuren als ‚Hingucker’ auf den Gehweg und als Querungshilfe aufgemalt. Im Herbst 2010 konnte ein weiterer Wunsch der Zukunftswerkstatt realisiert werden: der Spiel- und Spaßweg, kleine Kletter- und Balancierangebote entlang des Schulwegs.
Unterstützt wurde das Projekt von: Verena Nölle vom Bremer SCHULEXPRESS, der Sparkasse Bremen und Kita Bremen für die Herstellung der Haltestellen, der Aktion „SpielRäume schaffen“, für die finanzielle Unterstützung des Skulpturenprojekts, sowie dem Bundesministerium für Verbraucherschutz im Rahmen des Projekts bremen:kinder.leicht.gesund. |
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Eine Auswertung der Befragung der gesamten Schüler und Eltern können Sie sich hier herunterladen. Den Flyer mit der Übersicht über die 13 Haltestellen des Schulexpress gibt es hier.
Das Projekt Zukunftswerkstatt ist entwickelt und begleitet worden im Seminar "Spiellandschaft Stadt" mit Studierenden der Grundschulpädagogik (Uni Bremen) unter der Leitung von Erika Brodbeck. Einen ausführlichen Projektbericht können sie sich hier herunterladen. (5 MB) |
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Kinderweg Jonagemeinde Im Mai 2009 erarbeiteten zwei Kindergartengruppen der Jonagemeinde in der Vahr ihre Ideen zum Kindergartenweg. Bei einer Exkursion wurde die Umgebung des Kindergartens erforscht und die Bewertung mit roten und grünen Luftballons verdeutlicht. Nach dem Motto: „Gute Orte – Schlechte Orte“ haben die Kinder mit roten Luftballons die „schlechten Orte“ markiert: z.B.: Parkplatzgrün, Hundekotwiese, dunkler schattiger Weg, parkende Autos und ältere Sitzbank. Positiv bewertet wurden mit den grünen Ballons z.B. die blühenden Rhododendronbüsche in den Vorgärten oder bestimmte Rasenflächen. Nach der Exkursion trafen sich beide Kleingruppen in einer gemeinsamen Runde und entwickelten erste Ideen für den Kindergartenweg. Anschließend gestalteten die Kinder ihre Ideen in der Modellbauphase auf einer Grundplatte aus Pappe. Die Kinder entwickelten Ideen, wie einen gelb gestreiften und weiß getupften roten Fahrradweg, Balancierhölzer, Trampolin, Kletterhügel, Knethäuser zum „immer wieder neu Aufbauen“ sowie einen Pferdestrand. Das Thema Wasser spielte in allen Modellen eine große Rolle. |
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Schulwege - GS Karl-Lerbs-Straße In der Woche Montag, 12.11.2007 bis Freitag, 16.11.2007 fand in der Grundschule Karl-Lerbs-Straße eine Projektwoche zum Thema "Schulwege" statt. Jede Klasse hat dazu gearbeitet und gebaut. Übergreifend gab es eine Projektgruppe aus 19 Kinder der 3. und 4. Klasse, die genauso zum Thema "Schulwege" baute, aber auch über die Frage nachdachte, wie denn ein zweiter Eingang im hinteren Teil des Schulhofes aussehen könnte. Ergebnisse waren schöne Ideen und Anregungen. Genau sind der Ablauf der Projektwoche und die Ergebnisse in unserer Dokumentation nachzulesen. |
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Im Sommer 2009 war eine Schülergruppe dabei, eine der Ideen zum Schulwegeprojekt in die Tat umzusetzen: Sie gestalteten Gehwegmosaiken, die im Stadtteil den Weg der Kinder zur Schule markieren. Außerdem wurden Haltestellen des sogenannten Schulexpresses eingerichtet, mit bunten Schildern markierte Treffpunkte, an denen sich die Kinder zum gemeinsamen Schulweg zu Fuß treffen können. Flankiert werden die Maßnahmen durch aufgemalte gelbe Kinderfüße der Verkehrswacht, die auf Gefahrenpunkte aufmerksam machen. |
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Elternhaltestelle |
Seit 2003 existiert das Projekt "Sicherer und erlebnisreicher Schulweg" in Habenhausen, das Kinder, Eltern, und Planer/innen initiert haben, um den Schulweg der Kinder attraktiv zu gestalten.
Am 17.Juni 2004 war es nun so weit, die erste "Elternhaltestelle" in Bremen wurde im Beisein von Bausenator Jens Eckhoff eingeweiht. Die Planetenskulptur mit Rundbank und Meteoriten (Sandsteinquader) steht auf der Kreuzung der Habenhauser Dorfstr. / Bunnsackerweg im Stadtteil Habenhausen. Die Planung erfolgte durch das Planungsbüro Schwagereit aus Bremen.
Ziel des Projektes ist es, den Anreiz für Kinder zu erhöhen, zu Fuß zur Schule zu gehen. Es sollen zukünftig mehrere Treffpunkte entstehen, wo sich Kinder mit anderen Kindern treffen können, so dass Eltern ihre Kinder nicht mit dem Auto direkt vor die Schule fahren müssen.
Im Anschluss an die Einweihung wurde von Bausenator Eckhoff und Frau Schwarting vom VCD Bremen die Mobilitätsfibel vorgestellt. Diese enthält viele Tipps, Anregungen und Adressen zum Thema Kinder und Verkehr in Bremen. |
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