|
|
Schule als Lebens- und Lernort - lebendige Schulhöfe gehören dazu! |
 |
Immer mehr Schulen werden zu Ganztagsschulen, immer mehr Schüler verbringen den Großteil ihrer Zeit in der Schule. Damit die Schule auch wirklich ein Lebensort für die Schüler wird, gehört eine attraktive und vielfältige Gestaltung des Schulhofs mit Bewegungs- und Rückzugsorten unbedingt dazu.
Bei einer Umgestaltung eines Schulhofes helfen wir gerne bei der Beteiligung von Kindern, den Nutzern der Schulhöfen. Wir bieten Zukunftswerkstätten an, bei denen die Kinder ihre Kritik und ihre Wünsche äußern dürfen und bei der Entwicklung des neuen Schulhofes mitwirken können. |
 |
 |
In zahlreichen Veröffentlichungen dokumentieren wir Schulprojekte, die wir begleitet haben: Veröffentlichungen Zu der Gestaltung des Schulhofs Gesamtschule Mitte gibt es sogar eine eigene DVD. Allgemeinere Informationen gibt es auf der DVD "Schulhöfe zum Spielen und Leben". Auf der CD "Die bespielbare Stadt" ist auch ein Kapitel über Schulhöfe. Ebenfalls finden Sie unter Literatur die Arbeitsmappe von Marie-Luise Melzer mit dem Titel "Auf Entdeckungsreise". "Auf Entdeckungsreise" ist ein Buch zum Handeln für Kinder im Alter von 6 - 10 Jahren und ihre Lehrer. Ein Baum aus der näheren Umgebung der Kinder tritt als Mittler zwischen Kind und Umwelt auf. Dieser Baum beginnt einen Dialog mit den Kindern. Ein in "Baumschrift" geschriebener Brief mit der Einladung zur Entdeckungsreise trifft ein. Dieser Einstieg ist die Grundlage für alle sich anschließenden Schritte, Geschichten und Aufgaben. Zu jeder Seite für Kinder gibt es eine Seite zur Unterstützung des Lehrers. Didaktisch-methodische Informationen, Erläuterungen zum Sachverhalt, einzelne Literaturhinweise, Fotos von Arbeitsergebnissen, Kopiervorlagen und Tipps, wie man das Thema ergänzen kann, runden die Vorschläge ab. Die einzelnen Themenbereiche können nacheinander erlebt werden, aber auch einzelne Stationen machen Spaß bei der Durchführung. Über das gesamte Jahr hin werden Entdeckungen angeboten, die ihren Höhepunkt im Baumfest und der Verleihung des Baumdiploms finden. Die Auswahl der Themen kann von der Gruppe getroffen werden, geprägt von den persönlichen Neigungen und von den räumlichen Gegebenheiten. Im Laufe der Entdeckungsreise erstellen die Kinder ihr eigenes Buch. Die gedruckten Vorlagen werden dabei ergänzt durch vielfältige Arbeitsergebnisse wie Bilder, Collagen, Fotos, Objekte, Versuchs- und Beobachtungsbeschreibungen. Am Schluß kann eine gemeinsame Buchbindeaktion stattfinden. Diese Arbeitsmappe können Sie für 5,00 Euro bei uns im Internetshop erhalten. |
 |
Folgend habe wir noch zwei hilfreiche Downloads für Sie:
Phasenübersicht einer Schulhofplanung von Jürgen Brodbeck (hier klicken) Text von Frau Melzer über SchülerInnen-Partizipation (2001) (hier klicken) |
 |
 |
 |
Hilfreiche Links:
Grün macht Schule - Beratungsstelle für ökologische und kindgerechte Schulhofgestaltung http://www.gruen-macht-schule.de
Der Wettbewerb Schulhofdschungel http://www.schulhofdschungel.de |
 |
| Unter Medienarbeit/Dokumentation / Schulhofgestaltung finden Sie weitere Informationen über das Thema Schulhof! Klicken Sie HIER. |
 |
Grundschule Witzlebenstraße Ein riesiger Schulhof, eine intensive Nutzung auch nach der Schule und der Wunsch aller Beteiligten, den Schulhof attraktiver zu gestalten: bessere Voraussetzungen kann es für eine Neugestaltung des Schulhofs kaum geben. Mit dem Schülerrat wurden in einer zweitägigen Zukunftswerkstatt im Mai 2011 viele phantastische Ideen für den Schulhof gesammelt und im Modell gebaut. Beeindruckend war die Ernsthaftigkeit der Kinder, die sehr realistisch planten und auch Sicherheitsfragen mitbedachten. Dank Unterstützung durch Studenten der Hochschule Bremen konnten schon wenige Wochen nach der Zukunftswerkstatt erste Bauaktionen auf dem Schulhof stattfinden. Mehr dazu finden Sie hier. |
 |
 |
 |
Grundschule Landskronastraße Vor vielen Jahren gab es eine Konzeption zur naturnahen Umgestaltung des Schulhofs in der Grundschule Landskronastraße in Marßel. Mittlerweile ist von den damaligen Ansätzen auf dem riesigen Schulgelände nur noch wenig zu erkennen. Die Idee von zwei Studentinnen aus dem Seminar „SpielLandschaftStadt“, hier eine Zukunftswerkstatt mit den Kindern durchzuführen, wurde von den Lehrern begeistert aufgenommen. Im April 2009 fand eine zweitägige Zukunftswerkstatt mit je zwei Vertretern der Klassen 1 - 3 statt. Die Kinder entwickelten wundervolle kreative Ideen, aus denen die Studentinnen einen Planungsentwurf erarbeitet haben. Mit den Modellen der Kinder hat sich die Grundschule bei dem Wettbewerb „Feuer und Flamme für Bremen“ von ArcelorMittal beteiligt. Ein echter Höhepunkt war für die Schüler die Preisverleihung in der Rathaushalle. Das Projekt wurde mit 2.200,- Euro gefördert und erhielt noch einen Sonderpokal. Nun geht es an die Umsetzung der Ideen und dafür sind noch weitere Gelder erforderlich. |
 |
 |
 |
Schulzentrum Helsinkistraße Am 13.1. 2009 nahm eine kleine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Helsinkistraße die Planung des Innenhofs ihrer Schule buchstäblich selbst in die Hand: `Modell Schulinnenhof` nannte sich der von SpielLandschaftStadt e.V. moderierte Workshop, bei dem die Vertreter (fast) aller Jahrgangsstufen ihre Vorstellungen gestalterisch umsetzen konnten und dem Schulleiter schließlich drei Modelle präsentierten.
Der Tag begann mit der Begehung des bisher nicht genutzten, von Beton dominierten Innenhofes. Die anschließende Bestandsaufnahme stand unter dem Motto: „Das ist Mist - das soll weg“: In der Kritik stand vor allem das abweisende Grau-in-Grau, das trotz einzelner Bänke und Sträucher an keiner Stelle zum Verweilen einlädt. Erhaltenswert war für die Schüler nur eine abgeflachte Pyramide und eine Graffitiwand – beide allerdings nicht ohne Umgestaltung. Insgesamt verordneten die Teilnehmer des Workshops dem Innenhof eine Radikalkur. Der Innenhof soll zu einem Ruhe- und Rückzugsort werden, als Gegenpol zum bewegungsorien-tierten Schulhof. Eine Umfrage unter allen Schülern des Schulzentrums war die Grundlage, auf der im Laufe des Vormittags weitere Ideen zusammengetragen und diskutiert wurden. In der Modellbauphase konnten die Teilnehmer schließlich ihrer Phantasie freien Lauf lassen und ihren Wunschvorstellungen Raum geben. Drei Schülergruppen machten sich unter-schiedlichste Materialien wie Styropor und Pappe, Muscheln und Knete, Textiles und Draht zu Eigen. Es wurde gesägt, gemalt, geklebt und mit Händen geformt. Viel gelacht wurde außerdem. Neben Spaß und Aspekten des Sozialen Lernens war bei den Schülern Aufbruchstimmung und Tatendrang spürbar: Das Engagement für diesen Work-shop ging weit über die eigentliche Unterrichtszeit hinaus und musste, um den zeitlichen Rahmen nicht zu sprengen, vom Moderator am Ende sogar gebremst werden. Die Ergebnisse werden nun zusammengefasst, der Schulöffentlichkeit präsentiert und an Stadtgrün zur Planung übergeben. Auch bei den folgenden Planungsschritten werden die Schüler wieder gefragt sein, damit das, was entsteht von den SchülerInnen mit Freude angenommen wird. (von Julia Clauberg) Das Projekt wurde begleitet von Julia Clauberg, Lehramtsstudentin, Serpil Arabaci und Jürgen Brodbeck vom Verein SpielLandschaftStadt. |
 |
 |
 |
Grundschule Alfred-Faust-Straße Im Juni 2008 fand in der "gesunden Grundshule" Alfred-Faust-Straße in Kattenesch eine Zukunftswerkstatt mit SchülervertreterInnen aus den Klassen statt, um den Schulhof neu zu planen. Es wurden bei einer Schulhofbegehung eine Bestandsaufnahme gemacht, in der Kritkphase eine große Meckerwand geschaffen, in der Phantasiephase viele neue Ideen entwicket und im Modellbau den Ideen Gestalt gegeben. Im nächsten Schritt erarbeitet ein Planungbüro Vorschläge zur Umsetzung, die noch im Herbst im Planungzirkel mit den SchülerInnen diskutiert werden sollen. |
 |
 |
 |
Alber-Einstein-Schule Fast eine Woche lang haben sich die Schüler/innen und Schüler der Albert-Einstein-Schule in Bremen-Osterholz mit der Umgestaltung ihres Schulhofes beschäftigt. An dem Standort „Im Ellener Feld“ wurden im Sommer 2007 Schulen von zwei Standorten zusammengefasst, was auch eine Neuorientierung für den Schulhof bedeutete. Am Dienstag, den 4. September wurden in fast allen Klassen Modelle gebaut, Collagen angefertigt und Hitlisten geschrieben. Am Mittwoch hatten alle Schüler/innen die Möglichkeit, sich alle anderen Arbeitsergebnisse anzusehen und diese zu bewerten. Vertreter/innen aus allen Klassen arbeiteten am Donnerstag an den Ergebnissen weiter. Es entstanden Hitlisten von drei Altersgruppen, erste Konkretisierungen, wo was genau sich auf dem Schulhof ändern soll und Ideen zu Skulpturen, die sich mit Zitaten Albert Einsteins auseinander setzen. Ein aktualisierter Planvorschlag von Stadtgrün steht nun zur Diskussion. Nun arbeitet ein Gremium der Schule daran, Gelder für die Umgestaltung zu beantragen, damit bereits 2008 die ersten Ideen der Schüler/innen umgesetzt werden können. |
 |
 |
|