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Skulptur der Kinderrechte

An drei Tagen im September 2009 haben sich eine fünfte und eine sechste Klasse des Kippenberg Gymnasiums in einem Workshop mit dem Thema Kinderrechte beschäftigt und Ideen für eine bespielbare Skulptur entwickelt. Die Kinder haben zuerst per Zeichnung und dann in Modellen Skulpturen entwickelt, die eines oder mehrere Kinderrechte darstellen. Mit viel Phantasie aber auch einer bemerkenswerten Klarheit sind zahlreiche Modelle entstanden, z.B. für das Recht auf Spiel, das Recht auf Bildung oder Recht auf eine gesunde Umwelt.

Am 10. November 2009 hatte nun eine Jury aus vier Schülern und Vertretern vom Beirat Schwachhausen und dem Amt für Soziale Dienste die Aufgabe, eine Skulptur aus den vielen entstandenen Modellen auszuwählen. Nach kurzer Diskussion waren sich alle einig, dass zwei Skulpturen verwirklicht werden müssen, eine auf dem Schulhof und eine im öffentlichen Raum. Die Auswahl fiel einstimmig auf das Modell einer bekletterbaren Skulptur, die alle Kinderrechte thematisiert und ein Modell zum Thema ‚Recht auf eine gesunde Umwelt’. Ein weiteres Schülermodell zum Thema ‚Recht auf Spiel’ soll auf einem öffentlichen Spielplatz umgesetzt werden.

Die Workshops wurden moderiert von SpielLandschaftStadt und Unicef mit Unterstützung zweier Kunstlehrerinnen des Kippenberg-Gymnasiums.

Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Beirat Schwachhausen. Das Projekt ist Teil des vom Beirat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziale Dienste initiierten Projekts "Kinderlärm ist Zukunftsmusik".
Im Sommer 2010 konnte die erste Skulptur umgesetzt werden: die Skulptur für das Recht auf Spiel ist auf dem Spielplatz Arensburg Straße als neue Sandkastenumrandung zu sehen. Die Skulptur: Recht auf gesunde Umwelt wurde im Winter 2010 auf dem Benqueplatz gebaut.

Eine Dokumentation des Projekts können Sie sich hier herunterladen (3,8 MB): hier
auf dem Spielplatz Arensburg Straße symbolisiert die neue Sandkastenumfassung das Recht auf Spiel Das Recht auf gesunde Umwelt